Hier werden einige Katzenrassen kurz vorgestellt
Die Barbie Katze
Sie entspricht dem Ideal einer süssen Katze: knuddelig von Kopf bis Fuss. Kulleraugen, ein runder Kopf, ein kräftiger, aber nicht pummeliger Körper, kurz: eine Katze, die jeder streicheln will.
Die Britisch Kurzhaar ist die " Barbie " unter den Rassen, sie weckt auch noch, wenn sie alt und weise ist, in uns den Beschützerinstinkt. Sie geniesst es, verwöhnt zu werden.
Zauberhafter Waldgeist
Obwohl sie eher eine mächtige Erscheinung ist und die dicke Halskrause wie auch ihre Höschen und der buschige Schwanz ihr noch mehr Volumen verleihen, läuft die Norwegische
Waldkatze auf leisen Pfoten, windet sich elegant auch durch vollgestellte Bücherregale und legt sich zum Schlummern geräuschlos zu ihren Menschen. Skandinavische Schwermut ist ihr fremd,
die Norwegerin ist eine echte Frohnatur.
Funkelnder Edelstein
Die smaragdgrünen Augen blitzen, das silbrig- blaue Fell funkelt, vor allem, wenn Sonne darauf fällt. Zu Recht nennt man die Russisch Blau eine Edelkatze, obwohl ihre Ahnen
alles andere als blaublütig waren. Vermutlich ist sie in den kalten Zonen Russlands, Norwegens oder Finnlands von selbst entstanden, gelangte mit den Wikingern oder anderen Seefahrern erst nach
England, dann nach Kontinentaleuropa.
Stürmisch nach oben
Die ehemalige Farmkatze aus dem US Bundesstaat Maine, die sehr vermutlich mit den ersten Pilgervätern auf ihren Schiffen in die USA kam und sich dort z einer fantastischen Rattenfängerin
entwickelte, hat in Europa binnen zehn Jahren einen nie dagewesenen Siegeszug absolviert.Nach den Perserkatzen ist die Main Coon die grösste und schwerste
Rassekatze.
Plüschtier
Sie trägt den dichten Pelz der Perserkatze, der sie auch ihre Entstehung verdankt. Die stämmige Figur, den runden Kopf, die grossen Augen und die dicken Beine hat sie ebenfalls von
ihrer langhaarigen Schwester geerbt. Nur die Haarlänge ist eine andere. Die Exotic Shorthair ist eine sehr ruhige Zeitgenossin, ideal zum Knuddeln und ohne grossen Drang in
die grosse weite Welt nach draussen.
Miniatur Majestäten
Die Kleinsten aller Rassekatzen, die filigranen Singapura, können sich, was Schneid und Temperament angeht, mit allen anderen messen. Zum Agoutifell( jedes einzelne Haar ist
mehrfach gebändert und verursacht den Wildfell Look) tragen sie Sahnebauch, und im Gesicht dominieren die riesigen Augen. Singapuras sind gesellig, alleine fühlen sie sich
unbehaglich.
Edle Ahnen
Zusammen mit den Siamkatzen können die Perser auf die längsten Ahnenreihen zurückblicken, denn sie gehören zu den ältesten Katzenrassen und entstanden ohne
Kreuzung mit anderen Rassen. Die Perser, wie wir sie heute kennen, war ursprünglich eine mittelgrosse, halblanghaarige Katze, die auch ihre jetzige Form erst im Lauf des letzten
Jahrhunderts vervollkommnete.
Wetterfest und wendig
Vermutlich hat sie sich aus den Nachfahren der Schiffskatzen der Wikinger entwickelt. Von anderen Katzenpopulationen in den skandinavischen Wäldern lebend, formte sich eine wetterfeste,
schneesichere Katze mit dicken Pfoten, die durch dichte Behaarung zwischen den Ballen wie auf Schneeschuhen laufen kann. Das Winterfell der Norsk Skogat ist deutlich
üppiger mit dichter Halskrause und " Höschen" an den Hinterläufen.
Heißblütige Liebhaber
Unterm millimeterkurzen Fell schlägt ein feuriges Herz. Orientalen lassen sich weder übersehen noch überhören. Hochbeinig, mit Riesenohren und einem Peitschenschwanz schreiten sie durch die Wohnung, meistens hinter einem Menschen oder Tier her, zu dem sie Anschluss suchen. Denn sie sind dauernd auf der Suche nach Zuwendung und verschwenderisch in ihren Liebesbezeugungen.
Schmusekatzen mit Dschungelblut
In den 60iger Jahren des vorigen Jahrhunderts waren die Bengalkatzen, die gerade erst gezüchtet wurden, noch Mischlinge aus wilden Bengalkatzen und Hauskatzen. Noch heute
tragen sie viele Erbanlagen ihrer Vorfahren, zum Beispiel das dichte marmorierte Fell und den gepunkteten Bauch.Doch sie sind viel menschenfreundlicher als früher und können richtige
Schmusekatzen sein.
Sanfte Eleganz
Das Faszinierende an den Birmakatzen ist sicher auch die Fellzeichnung, denn keine andere Rasse hat zur Pointzeichnung, also der Maske und den Abzeichen im elfenbeinfarbigen Fell, schneeweisse Stiefelchen an. Doch auch das Wesen der Birmesen ist bezaubernd. Sie bestechen durch schüchterne Freundlichkeit den Menschen gegenüber, Rücksicht auf andere Katzen und minutenlange Solospiele der feinen Art.
Verschmuste Redner
Weil Tonkanesn die Eigenschaften der Siam und der Burma in sich tragen, sind sie nicht nur äusserlich ein origineller Mix, sondern auch im Wesen. Verschmust und zärtlich einerseits, besitzergreifend und eifersüchtig andererseits. Das Plappern haben sie von beiden Elterntieren geerbt, und sie setzen es gekonnt ein, um ihre Stimmungen auszudrücken, aber auch, um ihre Ziele zu erreichen.
Feurige Diva
Ein schlanker, beinahe filigraner Körper, dem nur das seidige Haar mehr Fülle verleiht, und strahlend blaue Augen, dazu die Abzeichen der Siamkatzen, machen die Balinesen unverwechselbar. Unterm Fee- Pelz sitzt allerdings ein Vulkan Herz. Wenn die Balinese aufdreht, ist sie weder zu überhören noch zu übersehen.Die Triumpfrufe nach einem gelungenen Dreimetersprung erinnern an einen weiblichen Tarzan
Anmut und Schönheit
Was für ein Name für eine zauberhaft prachtvolle Schönheit: Lumpenpuppe, so die wörtliche Übersetzung der Rasse "Ragdoll". Erhalten hat sie den Namen, weil sie sich wie eine Stoffpuppe hochnehmen, um die Schultern legen und auf dem Schoss zurechtbiegen lässt.Das stimmt so nicht ganz, auch eine Ragdoll lässt nicht alles mit sich machen. Aber sie gehört zu den tolerantesten Rassen, und ihre Gelassenheit ist sprichwörtlich.


