Vieles spricht dafür, nicht nur ein, sondern gleich zwei Kaätzchen zu nehmen. Zu zweit sind sie nach Ansicht von Verhaltensforschern auch glücklicher. Doppelt ist auch die Freude des Katzenmenschen, wenn er die Kätzchen beim gemeinsamen Spiel und gegenseitigem Putzen beobachtet.
Allerdings kann eine zweite Katze die menschliche Zuneigung nicht ersetzen. Der Verhaltensforscher Professor Paul Leyhausen stellte in seinen jahrzehntelangen Katzenstudien fest, dass die Beziehungen zwischen Katze und Mensch viel enger werden, als sie es zwischen zwei Katzen je werden können. Das heisst in der Praxis, dass man seine Streicheleinheiten gleichmäßig auf beide Katzen verteilen muss. Und auch das gemeinsame Spiel macht den Kätzchen doppelt Spass, wenn der Mensch sich daran beteiligt.
Für zwei Katzen sollte man sich auf jeden fall entscheiden, wenn bereits vorher abzusehen ist, dass man viel unterwegs ist . Katzen verbringen zwar einen grossen Teil des Tages mit schlafen, dösen und putzen. Sind sie jedoch zu viel allein, werden sie mit der Zeit apathisch und oft auch aggressiv. Mit einem vierbeinigen Spielgefährten verkraften sie die Abwesenheut des Menschen besser.
Ideal ist es, wenn man gleich zwei Katzen- am besten Kater und Katze-aus einem Wurf zu sich nimmt. Sie sind miteinander vertraut und vom ersten Augenblick an die besten Spielgefährten. es ist aber auch durchaus möglich, erst später eine zweite Katze ins Haus zu holen. Wenn man einige Grundregeln beachtet, werden auch sie sich schnell aneinander gewöhnen und Freundschaft schließen.