Die Katzenseuche oder auch Panleukopenie ist eine höchst ansteckende Virusinfektion, die sich durch heftiges Erbrechen und Durchfall bemerkbar macht. Hinzu kommt häufig auch hohes Fieber.
Nach einer Inkubationszeit von vier bis sechs Tagen treten als erste Symptome Mattigkeit, Futterverweigerung, Erbrechen und hohes Fieber(40 bis 41 Grad) auf. Die Katzenseuche kann besonders bei Jungtieren binnen 12 bis 36 Stunden zum Tod führen. Zum anfänglichen Erbrechen kommt Durchfall hinzu. Beides zusammen verursacht starken Flüssigkeitsverlust und Austrocknung.
Eine genesung ist durchaus möglich, aber abhängig von Alter und Allgemeinzustand der Katze. So haben ältere, gut ernährte Tiere eine deutlich bessere Chance, bei intensiver Behandlung die Krankheit zu überstehen als Jungtiere oder abgemagerte und geschwächte Tiere. Die intensive Behandlung zielt in erster Linie darauf ab, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Das erfolgt anfänglich durch intavenöse Infusion von Elektrolytlösungen durch den Tierarzt und kann später, wenn das Erbrechen aufgehört hat, durch Einflössen solcher Lösungen vom Katzenhalter selbst fortgeführt werden. Parallel dazu erhält die Katze Antibiotika.
Die beste Möglichkeit, die Katze vor dieser Erkrankung zu bewahren, besteht jedoch in der vorbeugenden Schutzimpfung, die jährlich aufgefrischt wird und wegen des Übertragungsweges des Erregers für alle Katzen sinnvoll ist.


